Geschichte

Unser Wastl-Hof besteht bereits seit dem Hochmittelalter. Aichlham wurde erstmals 1325 urkundlich erwähnt und hörte zu den Grundherrschaften Traunkirchen und Puchheim.

Im 16. Jahrhundert wurde das, auf gegenüberliegende Straßenseite gelegene Fettinger-Gütl erworben und bezogen, weil dort die Steuerlast geringer war. Auf dieser Straße verlief die Grenze zwischen den Herrschaften Traunkirchen und Puchheim. Während der Gegenreformation wurden am Wastl-Hof Bibellesungen der Evangelischen organisiert.

1000_F_92222912_7s1uCe0HfrS2QMlWDqLbDpFisgRGpHEn
0 ha
Grünland
0 ha
Wald
0 ha
Feld

Wir haben den Hof im Jahr 2000 von Helgas Eltern Johann und Katharina Pitrich übernommen. Sehr rasch haben wir die Bewirtschaftung von Schweinezucht und Schweinemast auf Weidegeflügel und Hühnerhaltung umgestellt. Gleichzeitig haben wir auf den knapp 3 ha Grünland und Streuobstwiesen mit dem Obstbau begonnen und an die 300 Bäume gepflanzt. Die Bewirtschaftung erfolgt extensiv (7×7 m), vorwiegend auf Halbstamm. Für die Ergänzung der Streuobstbestände pflanzen wir ausschließlich Wirtschaftsobst auf Hochstamm.

Die Haltung und Vermarktung von Weidegänsen und Freilandenten dauerte bis 2018. Für die Vermarktung der Produmlönjte aus dem Obstbau haben wir 2015 in einem großen Teil der ehemaligen Stallungen Verkaufs- und Verkostungsräume inkl. Sanitäranlagen, eine neue Brennerei sowie Verarbeitungs- und Lagerräume eingerichtet.

Aktuell bewirtschaften wir rund 3 ha Grünland (Obstgarten) und 11 ha Wald. Die Felder (22 ha) sind verpachtet.

Jetzt hoffen wir auf eine Nachfolge durch unsere Kinder Marlene (20) und Felix (18). Wird aber noch ein bisschen dauern.

Josef und Helga Hackmair, Wastl in Aichlham